Jan Dehoust: „Rudern ist Gefühl, Rudern ist Rhythmus!“

Um uns den neuesten Stand von Rudertechnik zu vermitteln hat Jan am Sonntag, dem 21.März, ein Gruppe von Interessierten zusammengerufen, um uns sein Wissen und seine Erfahrung weiterzugeben.

 

Kernpunkte waren die Bewegungsvorstellung und der Weg zur praktischen Ausführung. Die Bewegungsvorstellung orientiert sich am Ideal, doch jeder Ruderer hat andere Körpermaße. Wie kommt man dann zur Harmonie im Boot?

 

Bildhaft und provokativ fing er an: Rudern kann jeder, rein in den Kahn und lospullen. Will man aber in den Wettkampf dann wird es komplex. Kraft ins Wasser bringen allein ist es nicht, sonder das gemeinsame Gefühl des harmonisch erzeugten Gleitens, der „Flow“ ist das Ziel.

Mit dem idealen Bewegungsbild im Kopf muß trotzdem die natürliche Bewegung erhalten werden. Zusätzliche Komplikation ist die Erarbeitung einheitlichen Wirkens im Boot. 

Mit zur Vorstellung muß gehören, daß die Blätter im Wasser verankert werden und dann das Boot vorgeschoben wird, und zwar in der Rollphase total entspannt, in der Zug(-Schiebe-)phase total aktiv. Jan wieder bildhaft:

„Investieren, abkassieren!“

Dann folgten praktische Vorführungen am Ruderergometer. Dort gelten die selben Regeln. Falsch ist rasches Vorrollen und dann lasches Ziehen. Besser langsames, erholsames Rollen, dann kräftiges Packen des Widerstands und das Windrad im Ergometer zum Singen bringen.

Jans packender Vortrag, schöpfend aus den jahrelangen Erfahrungen eines Weltklasseruderers, technisch unterstützt von Thomas Dollak, haben diesen aufschlußreichen Vormittag möglich gemacht.

Danke, Thomas! Danke, Jan!