Ergo Challenge 2009: Donner in der Halle
Hier erscheinen Fotos und Reportagen über die Ergo-Wettbewerbe am 15.11. im Hagenbräu.
Hier klicken für die Ergebnisse. Schickt Eure besten Fotos und Kommentare an: rollsitz@wormser-ruderclub.de.
Foto: Olympia-Teilnehmer Luka Spik
Die Halle sah aus, als hätte man eine komplette Fan-Kurve im Hagenbräu aufgebaut und die Stimmung war dementsprechend angeheizt durch donnernde Ergos und Disko-Beats... Höhepunkt und Ende der Veranstaltung war ein absolut totes Finalrennen zwischen den Favoriten-Teams der Frankfurter RG Germania und Rgm. Bled/HH/MRV.
Ansager-Team Christian Knab (l.) und Benjamin Müller
führten die Zuschauer souverän durch die Wettbewerbe, die abwechselnd auf verschiedenen Ergo-Bühnen in der Halle starteten.
Austragungsort war die Tanzhalle des Hagenbräus in Worms, die vollgestopft war mit schwitzenden Athleten, Geräten, Technik und Zuschauern. Die Anstrengung war abzulesen in den Gesichtern der Teilnehmer. Vor jedem Gerät stand ein anfeuernder Betreuer, der den Ergofahrer über die 350 Meter-Sprint-Distanz anfeuerte und den Rennverlauf auf der Leinwand übersetzte. Die Geräte waren fest verankert, und die Bühne bebte...

Diesmal konnten die Athleten vom Fitness-Zentrum Stimmel die Ruderer beim "rudern" schlagen. Es unterlagen hauchdünn in einem sehr spannenden Finish das WRC-Team: (von l.) WRC-Ruderer Marcus Schug, Gernot Weber, Jan Dehoust und Robert Teigland.
Auch Einzelrennen fanden statt und der jüngste Teilnehmer Paul Maurer wurde
von Trainerin Sabine Teigland und Veranstaltungsleiter Heino Gradinger ausgezeichnet.
Nachwuchs-Ruderer Patrick Hofmockel und Annika Lang wurden
von der Wormser Zeitung interviewt.
Die tragende Säule der Veranstaltung war zweifellos das gesamte Technik-Team,
hier vertreten durch Thomas und Thorsten.
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen die Stars der Rgm. Mainzer RV-VK-Bled-RC-Favorit Hamburg mit Olympia-Sieger Luka Spik und
WM-Teilnehmer Jan Spik. In dieser Mannschaft auch Max Schramm und Andreas Stork. Das Finale gegen Frankfurter rG Germania war auf die Zehntelsekunde ein absolut totes Rennen, und so wurde im Sinne des sportlichen Geistes das Preisgeld von 400 Euro zwischen den Mannschaften geteilt.
Die Rennen wurden auf verschieden Bühnen abwechselnd
ausgetragen.
Die Gesichter erzählen die ganze Geschichte:

Marcus im Einsatz, die wichtige Rolle der Betreuer

Anspannung vor dem Start, ROW!

Rennen in Echtzeit auf der Leinwand und Ergos, die "gelbe" Bühne

Unter den Favoriten: die Ruderer vom Mainzer RV

Ruderer vom Mannheimer Ruderclub, Betreuer Holger betet

Licht aus, Ende!
Der Pressebericht an Nibelungen Kurier:
„Donner in der Halle“
8. Auflage des WRC Ergo Challenge
Im Hagenbräu am 14.11.2009
Zum achten Mal veranstaltete der Wormser Ruderclub Blau-Weiß von 1883 den hauseigenen Wettbewerb Ergo Challenge. In Anlehnung an die neue Ruder-Bundesliga war diesmal die virtuelle Rennstrecke der Rudermaschinen auf die publikumswirksame 350-Meter-Sprint-Distanz gekürzt. Der Saal des Hagenbräu war zum Bersten vollgestopft mit Geräten, Technik und ca. 200 Teilnehmern und Zuschauern: Entsprechend waren Geräuschpegel und Stimmung. Angereist waren Mannschaften aus Bad Kreuznach, Frankfurt, Ludwigshafen, Mannheim, Mainz und Offenbach.
Das war neu: Vier „Ruderer“ in gekoppelten Fitnessgeräten fuhren als ein "Boot" auf der Leinwand gegen die Konkurrenz wie auf einer Regatta. Die Teams waren also für die Zuschauer optisch als Kontrahenten unterwegs. Auf verschiedenen Bühnen lieferten sie sich heiße Gefechte: die Rennen verfolgten die Zuschauer abwechselnd auf zwei großen Leinwänden.
Die Teilnehmer: Im Mittelpunkt der Begeisterung stand der Mannschaftswettbewerb der Männer über 350 Meter mit 16 Mannschaften in vier Runden. Favorisiert war die Renngemeinschaft Mainzer RV/VK Bled/RC Favorite Hamburg mit dem slowenischen Olympioniken Luka Spik „an Bord“. Gegen dieses Team konnten nur die Recken der Frankfurter RG Germania bestehen. Alle 16 Mannschaften sicherten ein für Ergo Challenge sensationell hohes sportliche Niveau. Im letzten Rennen des Abends kämpften die Ergo-Giganten um die ersten zwei Plätze: Die Bühnen bebten und die Fans tobten. Es kam zu einem Herzschlag-Finish: die RG Germania, zuallerletzt am Zug, konnte gerade noch einen Gleichstand auf die Zehntelsekunde erzielen. Endzeit: 54.5 Sekunden. Im Sinne des Sportsgeistes einigten sich dann die Finalisten auf eine Teilung des 400-Euro-Preisgeldes.
Für seine Heimatstadt Worms startete der Bundes-Ruderliga-Teilnehmer, ex-Kaderruderer und amtierender WRC-Ergomeister Jan Dehoust in einer starken Vierer-Crew mit Gernot Weber, Robert Teigland und Marcus Schug. Dieses Jahr konnten allerdings die „Festland-Athleten“ Mathias Jatzek, Raul Zell, Marcus Jacob und Erik Frank, Erik im Team #4 des Gesundheitszentrums Stimmel die Wassersportler knapp besiegen.
Ansager Benjamin Müller und Christian Knab ergänzten sich perfekt und heizten die Stimmung kräftig ein. Auch im Programm waren Frauen-, Mixed- und Einzelrennen über 500 und 1000 Meter. Die Gewinner bekamen Sachpreise. Ausgezeichnet wurde der jüngste Teilnehmer, Paul Maurer (8 Jahre).
18 Sponsoren, viele vereinsinterne Helfer und ein malochendes Technik-Team hätten diese sportlich erfolgreiche und in höchstem Maße unterhaltsame Veranstaltung erst ermöglicht, betonte Veranstaltungsleiter Heino Gradinger. 40 % vom Antrittsgeld und 10% vom Sponsorengeld gehen auch als Spende an das "Clownsprojekt" für die Kinder im Klinikum in Worms: http://www.dr-mad-clown.de/, fügte er hinzu.
Nach dem Wettbewerb feierten die gleichermaßen erschöpften Teilnehmer und Zuschauer ausgelassen im Hagenbräu-Saal.
Wormser Ergo-Challenge über 350m:
Die Bundesliga-Distanz auch auf dem Ergo
Ein Ruder-Bundesliga Interview mit Jan Dehoust:
http://www.ruder-bundesliga.de/
Von Jan Dehoust