Der fliegende Rollsitz 2009-03

Der fliegende Rollsitz

Ausgabe 2009-03   14. Juni 2009

Bitte nicht an newsletter@wormser-ruderclub.de antworten, sondern an rollsitz@wormser-ruderclub.de


Inhaltsverzeichnis

1. Regattameldungen

2. Breitensport

3. Aus dem Clubleben

4. Informationen

 

Regattameldungen

 Ruder-Bundesliga…was ist das?

Ein Bericht von Jan Dehoust...

Die geschlossene Gesellschaft öffnet sich nun verstärkt der Öffentlichkeit. Bislang wurschtelten die Ruderer im Verborgenen. Nur die Ruder- Interessierten wussten, dass eine deutsche Sprintregatta gibt oder dass die Ratzeburger Regatta zu den weltbekanntesten Wettbewerben zählt. Bei den Olympischen Spielen rückten die Ruderer dann zwangsläufig in den medialen Fokus. Meistens aber nur, weil die Traditionssportart ein Medaillenlieferant bei den Weltspielen ist. Die Ruderer gelten sozusagen als ein elitärer Kreis unter sich. Das soll sich nun ändern.

Ein vermögender Hamburger Privatier gab viel Geld, um dem Rudersport ein modernes Image zu verpassen und wieder das öffentliche Interesse für die dynamische Sportart zu wecken. Dafür wurde eine eigene Firma gegründet, die nun die Ruder-Bundesliga (RBL) für Vereinsachter ins Leben rief. Das gab es bislang noch nie in Deutschland. Daher war der Deutsche Ruderverband auch sehr skeptisch über die neue Ruder-Bundesliga wo nur in der Königsklasse dem Achter gegeneinander gerudert wird. Die Streckenlänge beschränkt sich auf die zuschauerattraktive Sprintdistanz von 350m und somit ist sie nun Konkurrenz zur deutschen Sprintregatta. Auch dort starten Achter-Boote.

Fotos von der RBL: Rhein-Neckar-Achter

Eigentlich sollte die RBL eigenständig werden, doch der Ruderverband spielte da nicht mit. Nun ist die RBL im Ruderverband integriert und dies ist aus meiner Sicht der einzig sinnvolle Weg, denn die Liga sollte den ganzen Rudersport sowohl für die Vereine als auch die öffentliche Präsenz beleben. Dennoch können sich die Ruderfunktionäre offenbar nicht ganz anfreunden mit der neuen Bundesliga. Denn der Sieger der RBL-Saison darf sich nicht Deutscher Meister nennen, sondern wird als Bundesliga-Champion gekürt. Der Ruderverband sträubt sich noch dagegen, den bekannten Begriff des Deutschen Meisters freizugeben.

Diese internen Querelen haben aber den gelungenen Start der RBL nicht geschmälert. Weil sich 27 Männerachter für die RBL beworben hatten, mussten die Boote Ende April in Münster zunächst Ausscheidungsrennen fahren. Die schnellsten 16 Boote qualifizierten sich für die neue RBL, der Rest rudert zunächst in der Zweiten Bundesliga. Wie im Hockey oder Handball zählt auch bei der RBL der Aufstiegs- und Abstiegsmodus. Ziel ist es Vereins- bzw. regionale Boote zu bilden, die dann von den beteiligten Vereinen als Prestigeobjekt präsentiert werden können.

Die Bundesligasaison 2009 wird in sechs Städten ausgetragen. Beginn war in Münster darauf folgte letztes Wochenende Ratzeburg und dann wird die RBL Station in Castrop- Rauxel, Hannover, Leer und Crefeld machen. Ich wurde nach anfänglicher Skepsis davon überzeugt für den Rhein- Neckar- Achter zu starten. Eigentlich wollte ich eine längere Pause vom Rudersport einlegen, da mein Körper die letzten Jahre schon gelitten hatte, doch die Idee der RBL reizte mich und so bleibe ich dem Rudersport treu. Außerdem halte mir das Hintertürchen offen jederzeit ins Boot steigen zu können und wieder Gas zu geben.

Es waren einige organisatorische Dinge zu klären, wie Trainingsinhalte, Boot und die Suche nach Sponsoren. Wir trainieren jeden Tag konzentriert und zielgerichtet, denn eines ist klar: Genug sportliches Niveau ist in der Liga. Einige aus der Nationalmannschaft wurden gemeldet, sowie viele Olympiateilnehmer und Weltmeister.

Münster war für alle ein Überraschungspaket. Es gab 27 Männer Achter und man musste drei Time. Trials absolvieren, wovon die schnellsten zwei gewertet wurden, um sich in die erste Liga, die aus 16 Mannschaften besteht, einzureihen. In Münster bestand die Hoffnung, trotz der kurzen Trainingsphase von nur 5 Wochen, den Sprung in die erste Liga zu schaffen und qualifizierten uns als achte für die 1. RBL. Im weitern Verlauf der Regatta wurde über ein Achtel-, Viertel-, Halbfinale und Finale die Tabelle der ersten und zweiten Liga ausgefahren. Hier belegten wir den 10. Rang in der Schlusstabelle und mussten uns in unseren Finale dem deutschen Großbootmeister aus Berlin geschlagen geben. Die Stimmung in Münster war sehr beeindruckend, da sich das für die Zuschauer attraktive Achterfahren mit Schlagzahlen jenseits der 45 Schläge pro Minute bis zu 3000 Zuschauer eingefunden hatten. In den folgenden vier Wochen versuchte ich meine Erfahrungen und technische Vorstellung, die ich vom Rudern habe, der Mannschaft näher zu bringen. Wir konnten Fortschritte in der Schlagdynamik erzielen und man spürte bei jedem Training die Begeisterung für die neue Herausforderung.

Ratzeburg war die zweite Station der Bundesliga. Beim Time- Trial, der jedes RBL- Wochenende ansteht, konnten wir uns erneut als Achte einreihen. Doch in jedem Rennen war eine Steigerung zu erkennen und die geänderte Schlagdynamik brachte den Erfolg, so dass wir als Fünfte den Wettkampf abschließen konnten. Das schönste und beste Rennen war in diesem Fall der Lauf um Platz Fünf, da wir hier gegen Emscher, mit dem ehemaligen Deutschlandachter Schlagmann Bernd Heidecker, ruderten. Alle Jungs waren hier top motiviert, da viele nicht dachten in ihrer Ruderkarriere nochmal solche Kaliber von Ruderern schlagen zu können.

Die Stimmung auf der anschließenden Party war sehr ausgelassen und ganz Ruderdeutschland begoss ein gelungenes Event, das vielleicht zukunftsweißend ist. Natürlich gibt es sowohl von den Veranstaltern als auch von den verschiedenen Achtern noch eine Menge Entwicklungspotenzial, doch die Feuertaufe ist gelungen und die RBL sollte für viel Aufwind in den beteiligten Vereinen sorgen.

++++ Neun Siege für die WRC-Jugend in Saarburg ++++
und Nominierung

für den Bundeswettbewerb der Jungen-und-Mädchen
in München
6.-7. Juni 2009


Johannes Burkhardt erzielte seinen ersten Sieg (Foto: Michael Schäfer)
Bericht:.

Neun Siege und die Nominierung des Mädchen-Doppelvierers zum Bundeswettbewerb in München war eine tolle Ausbeute der Jugend vom Wormser Ruderclub Blau-Weiß beim Landesentscheid und der Regatta in Saarburg.

 

Mit berechtigten Hoffnungen auf den Landestitel schickte Trainerin Sabine Teigland den Mädchen-Doppelvierer mit Katrin Hammer, Franziska Kromm, Lena Nolandt, Alina Sturm und Steuerfrau Lisa-Marie Pätzold über die 3000 Meter Distanz. Technisch sauber absolvierten die Wormserinnen ihr Rennen, mussten sich am Ende aber gegen das Mainzer Boot, das mit höherer Schlagzahl unterwegs war, geschlagen geben. Da der Landesruderverband die ersten beiden Boote der Landesmeisterschaft zum Bundeswettbewerb nominiert, können die Wormserinnen ihre Leistungsfähigkeit am ersten Juliwochenende auf Bundesebene unter Beweis stellen.
Bei der sonntags stattfindenden Saarburger Regatta gab es für die Wormser Ruderer und die zahlreich angereisten Schlachtenbummler viel zum Jubeln. Neben den zwei Siegen des erfolgsgewohnten Mädchen -Doppelvierers und der Zweierpaarung Katrin Hammer/ Franziska Kromm kamen auch die Jüngsten zu ihrem ersten Regattastart und taten dies mit Bravour. Im Jungen-Einer ruderte der 10-jährige Johannes Burkhardt dem Saarburger Boot gleich nach dem Start davon und gewann mit großem Vorsprung über die 450 Meter Distanz. Ebenso deutlich  distanzierten Julia Nolandt und Selina Bräuler im Mädchen -Doppelzweier (11 Jahre und jünger) ihre Gegnerinnen aus Lahnstein. Mit guter Zusammenarbeit und Kampfgeist überzeugte der neu zusammengestellte zweite Mädchendoppelvierer mit Lisa-Marie Pätzold, Nadine Bräuler, Katharina Siems, Chiara Schäfer und Steuerfrau Julia Nolandt und konnte gleich zwei mal am Siegersteg anlegen. Marcus Schudok und Tanja Diefenbach starteten jeweils in Renngemeinschaft mit Lahnstein im Doppelzweier und erruderten in ihrer Alterklasse zwei weitere Erfolge. Mit dem Gewinn des Pokals für den besten Vereinsvierer rundete das WRC-Boot in der Besetzung Daniel Röth, Tanja Diefenbach, Marcus Schudok und Steuerfrau Julia Nolandt das erfolgreiche Wochenende ab.

Sabine Teigland
 

Wormser Rudermädchen weiterhin erfolgreich...

 

Fotos von Marcus Schudok. Hier der Bericht ...

Bild: Ein weiterer Sieg im Doppelvierer gab es in Heidelberg für (v.r.):Katrin Hammer, Franziska Kromm, Lena Nolandt, Alina Sturm und Steuerfrau Lisa-Marie Pätzold

Mit zwei Siegen bei der Heidelberger Regatta blieben die Mädchen des Wormser Ruderclubs Blau-Weiß nach ihren Erfolgen in Mannheim und Offenbach auf ihrer Erfolgsspur. Bei guten Wasserbedingungen galt es für Katrin Hammer, Franziska Kromm, Lena Nolandt, Alina Sturm und Steuerfrau Lisa-Marie Pätzold sich im Doppelvierer gegen die starken Ruderinnen aus Marktheidelfeld zu behaupten Mit einem guten Start setzten sie sich gleich in Führung und siegten mit über einer Länge Vorsprung. Spannender verlief der Mädchen-Doppelzweier für Katrin Hammer und Franziska Kromm. Nach anfänglichem Rückstand musste sich das Duo gegen die Mädchen aus Bad Waldsee die Führung nach Streckenmitte erst erkämpfen, dominierte dann aber nach der 1000 Meter Distanz mit über einer Länge Vorsprung.
Der nächste Wettkampf ist der Landesentscheid von Rheinland-Pfalz. Dort erhofft sich die Mannschaft und Trainerin Sabine Teigland wieder eine gute Platzierung und die Nominierung zum Bundeswettbewerb in München.

Sabine Teigland
 

 

Regatta "Undine Offenbach"
am 9. und 10. Mai 2009

Acht Starts: vier Siege!
... auch diesmal wieder flog Steuerfrau Lissy ins Wasser!


Foto: Klaus Wenzek

 

Rudermädchen starten mit tollem Saisonbeginn...

Mit einem Sieg in Mannheim und vier Erfolgen bei der Regatta in Offenbach starteten die Rudermädchen erfolgreich in die neue Saison. Im neuen Vereinsboot, einem Doppelvierer mit Steuermann, erfolgte der erste Start in Mannheim. Über die 1000 m Strecke ruderten Katrin Hammer, Franziska Kromm, Lena Nolandt, Alina Sturm mit ihrer Steuerfrau Lisa-Marie Pätzold den Gegnerinnen aus Schweinfurt und Breisach nach Streckenmitte davon und gewannen mit über einer Länge Vorsprung.

Bei zwei weiteren Starts im Vierer bzw. Doppelzweier fehlte sonntags die Spritzigkeit und die Rennen gingen im Fünf-Boote Feld mit mittleren Platzierungen verloren. Für die Regatta in Offenbach gab Trainerin Sabine Teigland die Vorgabe, mit Zwischen- und einem starken Endspurt wieder Kampfgeist zu zeigen. Dies setzten die Mädchen hervorragend um. Mit einem Doppelsieg im Vierer und zwei deutlich herausgefahrenen Siegen im Doppelzweier  von Katrin Hammer und Franziska Kromm blieben die Wormserinnen in Offenbach ungeschlagen.

Sabine Teigland

Breitensport

Pfingstwanderfahrt Saar 2009
30. Mai - 1. Juni 2009
 

Bericht und Infos. Sie auch die Fotosammlung von Tanja Diefenbach, Peter Maurer und Marcus Schudok in der Fotogalerie ...

- Johannes Burkhardt, Paul Maurer und Jonas Burkhardt auf dem Jugendherberge-Spielplatz mit Blick auf die Saar. Mitte rechts die Baumgruppe "Zwölf Apostel".
- Gruppenfoto am Eingang der Saarschleife.
- Letzte Anweisungen...

- Erste Wanderfahrt für die neuen Clubtextilien.
- Pow Wow vor der Schleuse.
- Die Barke der Undine Saarbrücken, schon oft im Einsatz für den WRC.

- Innenstadt Saarburg: "Ein Tisch für 52 Personen bitte..."

Sie auch die Fotosammlung von Tanja Diefenbach, Peter Maurer und Marcus Schudok in der Fotogalerie ...

Infos:

Teilnehmerzahl (Ruderer, Fahrradfahrer, Kinder und Schlachtenbummler): 52

Altersgruppe: 8 bis 73

Strecke:
Samstag- Yachthafen Dillingen (KM 56,4) bis
Sporthotel Dreisbach (KM 36,7)
Sonntag- weiter durch die Saarschleife bis
Saarburger Ruder-Club (KM 11,6)
Pfingstmontag- Abschlussrudern in Saarburg

Martin Teigland


SAIL AWAY - unter grünen Segeln

Ein Bericht von Christian Schmidt

In den vergangenen Monaten habe ich eine weitere Art der Fortbewegung auf dem Wasser für mich entdeckt: das Segeln...

Allerdings nicht Jachtsegeln, sondern Traditionssegeln. Im November 2008 und im März dieses Jahres war ich zwei Mal auf der Bark "Alexander von Humboldt", einem Dreimaster, der wie ich aus Bremerhaven kommt. Sie ist etwa 62 Meter lang, hat etwas mehr als 1.000 Quadratmeter Segelfläche auf 25 Segel verteilt und hat eine Besatzung von bis zu 60 Personen, wozu ich dann auch gehörte. Wem "Alexander von Humboldt" als Schiff kein Begriff ist, kennt die "Alex" wahrscheinlich aus der Werbung, wo sie als "Becks-Schiff" bekannt geworden ist.

Allerdings - und das ist vielleicht gar nicht so überraschend - ist das wahre Bordleben doch etwas anders als in der Werbung. Die Bezeichnung Traditionsschiff bezieht sich in erster Linie auf den Schiffsbetrieb und nicht auf das Schiff als solches, das heißt, dass man als Mitsegler traditionelle Seemannschaft erlebt. Das bedeutet zunächst einmal, dass man als sogenannter Trainee (der keine Vorkenntnisse haben muss) in das Drei-Wach-System eingeteilt wird. Bei meinen beiden bisherigen Törns war es jeweils so, dass ich der 8-12-Wache angehörte, dass heißt, wir waren jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 20 bis 24 Uhr die "stehende Wache" und hatten in dieser Zeit die anstehenden Aufgaben zu erledigen.
 
Hierzu gehören zum Beispiel das Setzen und Bergen der Segel sowie Ausguck und Ruder besetzen. Der Rudergänger - das ist etwas anderes als Steuermann - hat ausschließlich die Aufgabe, anhand eines Kompasses den vom Steuermann vorgegebenen Kurs zu steuern. Der Ausguck steht im Bug (muss also nicht "nach oben") und hält nach allem Ausschau, was für die Schiffsführung interessant sein könnte, also anderen Schiffen, Leuchttürmen oder auch Containern. Segel setzt man auf einem Traditionssegler ohne technische Hilfsmittel; dabei müssen alle "an einem Strang ziehen".
 
Einer der Höhepunkte - nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes - ist sicherlich das Aufentern ins Rigg. Bei meinem Atlantik-Törn im März hatten wir leider viel Gegenwind und mussten unter Motor fahren. Da die Segel nur aufgegeit (d.h. hochgezogen) worden waren, fingen sie Wind ein und bremsten das Schiff ab. Daher mussten die Segel an den Rahen (den quer stehenden Rundhölzern am Mast) festgezogen werden - und dazu muss man nun einmal nach oben. "Muss" ist allerdings der falsche Ausdruck, denn es muss keiner hoch, der nicht möchte oder es sich nicht zutraut. In über 20 Metern Höhe bei bewegter See etwa 10 bis 15 Meter hin und her geschaukelt zu werden, ist sicher nicht für jeden etwas, aber für mich war es ein unvergessliches Erlebnis.
Es gibt noch so viel zu erzählen, aber das würde den Rahmen sprengen. Wer mehr wissen möchte, kann mich gerne ansprechen oder die "Alex" im Internet besuchen (www.gruene-segel.de).

Die WRC-Basketballer in Gießen

von Heino Gradinger

 Foto (privat) von l.: Thomas, Linda, Paul, Tobias R.
(Recki), Jan, Marie, Andre', Tobias, Isabell, Heino und Ralf

Wieder Mal war es soweit: das Basketball-Turnier in Gießen hat uns gerufen... 

Dieses Mal im Juni und mit 2 Mannschaften: 1x male (Männer) und 1x female (Frauen) und zur Verstärkung noch ein paar Männer.

Die Abfahrt war 6.30 Uhr am Samstag- und hat auch geklappt!

Vier Mädels und sieben Jungs, alle weitestgehend ausgeschlafen, machten sich mit mir auf den Weg. Wir hatten mit dem Veranstalter ausgemacht, dass die Spiele der beiden WRC Mannschaften nicht gleichzeitig stattfinden sollten. Leider hatten wir dann doch das Pech, dass wir die Spiele oft direkt nacheinander austragen mussten. Aber die Jungs haben ja dann doch viel Kondition und lassen die Mädels nicht im Stich.

Die Männermannschaft hat sich erst nach zwei Spielen gefunden. Auch die Deutsche Bank als Auftaktgegner wäre schlagbar gewesen. Aber das erste Spiel mit einer sehr guten Mannschaftsleistung gegen die Bamberger Spinnseyser Crew konnte gewonnen werden. Entscheidend eine sehr aufmerksame und kompakte Defensivleistung. Das Spiel gegen das Team der Old school Linden ging leider nach Verlängerung mit 1 Punkt verloren. Also das Ergebnis: Wir wollten als Untergrenze 1 Spiel gewinnen. Das haben wir erreicht, und hätten weitere gewinnen können!

Foto (privat) von l. von Li: Linda, Isabell, Alex, Marie

Das Team war wie immer traditionell nicht eingespielt, hat sich aber super geschlagen. Zwischenzeitlich musste ja immer noch die Damenmannschaft unterstützt werden. Trotz der Vorgabe, etwas mehr Abstand von den Mädels zu halten, waren die Basketballer dann aggressiver, nachdem die Mädels Ihnen einige Körbe eingeschenkt hatten. Auch in dieser Gruppe haben wir 1 Spiel gewonnen. In der Mittagspause hat Andre Spott dann den Dunking Wettbewerb gewonnen  "Dunking" heisst, den Ball über Ringniveau in den Korb werfen oder stopfen.

Das Endspiel über das große Feld war sehenswert. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit des Siegerteams und die individuelle Klasse einzelner Spieler war beeindruckend. Immerhin waren in den Teams auch Spieler aus der 2. Bundesliga und Oberliga vertreten.

Es gab tolle Preise für unser Team: 1 Saunagutschein für das Rebstockbad in Frankfurt (Team und Gäste), 2 Gutscheine für die Opel Skyliners in Frankfurt im Oktober - wir werden eine Fahrt für alle Basketballinteressierten daraus. Die Damenmannschaft (s. Foto) hat 2 Bälle bekommen und einen  kleinen Pokal, Andre einen sehr guten Molten-Basketball und auch einen Pokal. Abends gab es noch eine Stärkung im Goldenen M und wir konnten alle zufrieden sein. Wie immer lautet die Vorgabe für das nächste Jahr: Noch öfter als Manschaft trainieren. Wir sind auf jeden Fall in 2010 zum 8. Mal dabei.

Unser Dank gilt dem wieder sehr guten Orga-Team um Kai und Axel.


Heino Gradinger (Kuchentester vor Ort in Gießen)

Die Objekte der Begierde

 

Manfred Jizba erzielt 4. Platz beim Ironman

Mitglied Manfred Jizba erzielte für Poseidon Worms einen 4. Platz beim Ironman auf Lanzarote. Er war in der Altersklasse M 55 9 Sekunden vor Josef Bichler aus Österreich. Insgesamt 1300 Teilnehmer bewältigten 3,8 KM Schwimmen im Atlantik, 180 KM Radfahren und die Marathon-Laufdistanz. Hoher Wellengang und die aufgehende Sonne erschwerten den Schwimmwettbewerb- Manfred Jizba stieg nach 1:22 Stunden aus dem Wasser. Für die Radstrecke brauchte er 6:26 Stunden und beim Lauf konnte er 1500 m vor dem Ziel die Attacke des Österreichers mit einem tollen Endspurt abwehren. Seine Zeit insgesamt: 11:59 Stunden.

Quelle: Wormser Zeitung 4. Juni 2009

 

"Rudern verlernt man nicht..."

Besuch aus Manila beim WRC

Vor 35 Jahren war er zum letzte Mal in einem wormser Ruderboot:
Michael Richter, der mit seiner Familie in Manila lebt.

Michael ist 1961 im Jungruderer-Gig-Vierer 14 mal für Worms gestartet und hat 11 Siege errungen.

Mit im Boot waren: Christian Meyer, U.Schlebach, Peter Dehoust ( der Onkel von Jan) und Stm. G.Kraussmann. In den 60er Jahren hat Michael den Trainings- und Ruderbetrieb der RG gemanagt.

Am Pfingstsonntag hat er sich nach dieser langen Pause mit Rolli Rolzhäuser und K.Wenzek ins Ruderboot gesetzt und nach dem fünften Schlag stand das Boot.

"Rudern verlernt man nicht!" meinte Rolli dazu.

Klaus Wenzek

 
Vatertag und erste Rheinfahrt

Bericht hier...

Foto (Marcus Schug) von l. bis r., von o. bis u.:Gerald Renner, Florian Stichnoth, Holger Schwarzer, Marcus Schug, Thomas Dollak, Johannes Wohlgemuth, Jens Sartorius, Michael und Doris Thier, Alfred Lied, Uschi Renner

Ein außergewöhnliches Vatertagserlebnis gab es für die "vier letzten Mohikaner" des Schnupperruderns 2008, denn es stand die erste Rheinfahrt auf dem Programm. So traf man sich am Trainingzentrum in Lampertheim, um sich mit einem Vierer und einem Zweier auf den Weg zu machen. Das Ziel war die Sandbank an der Petersau bei Frankenthal.

Die Strecke bis zur Mündung, welche wir ja schon alle recht gut kannten, wurde souverän gemeistert. Dann folgte die Überquerung des Rheins mit einigen Wellen und es ging in Richtung Petersau. Die Kilometermarkierungen am Ufer kamen nur sehr langsam näher und mehrmals galt es die Welle zu meistern. Wir waren im Zweier mit Florian, Tom und mir meines Erachtens ganz gut unterwegs, was allerdings auch recht kräftezehrend war.

Die Sandbank endlich in Sicht wurden die letzten Kräfte mobilisert, denn es wartete bereits ein Vierer, welcher in Worms gestartet war. Nachdem die Boote an Land waren, wurden Grill und Getränke ausgepackt, denn die Stärkung für den Rückweg durfte nicht fehlen.

Nach einiger Zeit gaben die schwarzen Wolken aus Richtung Mannheim das Zeichen zum Aufbruch für den Rückweg, welcher sich Dank der Strömung dann als etwas geruhsamer darstellte. Kaum hatten wir die Boote im Trockenen, setzte auch schon der Regen ein.

Alle Götter, sowohl Fortuna als auch Neptun, waren uns wieder hold und somit hatten wir einen gelungenen (Vater-)Tag.

Marcus Schug


 

Tagesfahrt Heidelberg - Worms
24. Mai 2009

Bericht vom 25. Mai 2009

Liebe Ruderkameraden,
 
wir sind gestern von Heidelberg nach Worms gerudert. Die Schleuse Feudenheim haben wir mit zwei Booten und hohem Anfängeranteil problemlos gemeistert. Es gibt ein paar Treppen und es ist unproblematisch sich ohne sich anzuhaken mittig schwimmend schleusen zu lassen.

Die Schleuse Schwabenheim war leider das größere Problem, da der Schleusenwärter ein wenig unflexibel ist. Dies war auch schon bei der vorletzten Fahrt vor ca zwei Jahren ähnlich. Beidesmal über.eine Std Wartezeit angekündigt -daher beides Mal umgetragen. Umtragen geht, man hat aber mit ner Menge Brennesseln zu kämpfen.

Wir haben bei der RG Baden pausiert. Sehr schönes Gelände zum Picknicken, aber auch ein Restaurant, das man durchaus empfehlen kann (wir haben es getestet). Ansonsten ist die Strecke, wenn man sie lange nicht gefahren ist, mal interessant jedoch geprägt von viel Kanalfahrten zwischen Spundwänden. Die attraktivere Variante ist sicherlich, 50 km  weiter oberhalb am Neckar anzufangen und als Endziel Heidelberg zu wählen.
 
Beste Grüße
Michael Thier

Fazit: "Schnupperrudern" 2009

Bild (privat) von l. nach r. Michael Schäfer, Ruderleiter Thomas Dollak und Frank Mauren

Der Wormser Ruderclub hatte dieses Jahr wieder zum "Schnupperrudern" eingeladen, um interessierte Menschen mit dem Rudersport bekannt zu machen.

Die Teilnehmer in 2009 waren: Ivan Vukasovic, Michael Schäfer, Michael Kleber, Alexandra und Tochter Hannah Krieger, Frank Mauren und Kevin Korsten.

Die Teilnehmer bekamen am Samstag morgen die Theorie erläutert und konnten im Trainingsbecken in der Halle des WRC schon erste Erfahrungen sammeln.
Dann wurde es ernst: am Samstag Nachmittag und Sonntag Vormittag ging es zum Trainingsrevier am Lampertheimer Althrhein, wo sie in die Ruderboote stiegen.

Die Anzahl der Teilnehmer (6) liess im Vergleich zum letzten Jahr zu wünschen übrig, hatte aber für die Neulinge aus verschiedenen Altersklassen den Vorteil, dass sie 1:1 von den Ausbildern optimal betreut wurden. Die Zusammenarbeit im Boot machte rasche Fortschritte und der Kurs bescherte allen Erfolgserlebnisse.

Martin Teigland

 

"Trockentraining"

"Jetzt wird's ernst"

 

Tochter und Mutter Hannah und Alexandra Krieger
Gemütlicher Ausklang


Drei Männer im Schnee
Engadin 2009

Schon im November 2008, ich erinnere mich schwach, scharrte Gerhard Haussmann mit den Hufen und infizierte einige Ruderer aus Worms mit dem Virus doch mal wieder die müden Knochen auf Langlaufskiern in Bewegung zu bringen. Ende Februar ´09 war es dann endlich so weit und drei Aktive vom WRC machten sich in aller Früh auf den Weg Richtung La Punt-Chamues CH. Mit dabei waren Klaus S., Gerhard H. und Holger S. ...

Bei frühlingshaften 9°C im Ried fuhren wir auf der A5 der Schweiz entgegen. Über Schneefälle in den Alpen informiert war mir nicht bange dort auch die weiße Pracht anzutreffen. Doch weit gefehlt, die Weiße Pracht konnte nur auf den Spitzen des Schwarzwaldes erspäht werden. An der Schweizer Grenze waren es immer noch 9°C plus und  auch hinten im Rheintal „kein“ Schnee zu sehen. Nach einem kurzen Tankstopp bogen wir ab ins Tal des Schins. Von nun an ging es nur noch bergauf durch viele Windungen und Tunnel, Brücken über Schluchten und immer eine Bahntrasse im Blick. Es ist bekannt, die Räthische Bahn durchstreift in diesem Teil der Schweiz sämtliche Täler und in mir kam der Wunsch auf, einmal im Panoramawagen diese schöne Landschaft zu durchs

treifen. Natürlich hatte es auch für uns ein Vorteil von Klaus gefahren zu werden, denn sein Auto hat die Route ins Engadin schon im Autopilot  gespeichert, da er ein regelmäßiger Besucher in diesem Teil der Schweiz ist.

Die Temperatur blieb gemäß Anzeige immer über 5°C doch schon bald wurde die Landschaft von der Weißen Pracht überzogen und bei Schneehöhen über 150 cm war uns nun nicht mehr bange, dass wir auf Langlauf verzichten müssten. Der Himmel lichtete sich und wir konnten das Bergpanorama über den Julierpass bei strahlendem Sonnenschein genießen.

St. Moritz ließen wir links liegen, denn auf uns wartete das bewährte Skikonzept von Wolfgang Fritsche, der den Skilanglauflehrgang des DRV in gewohnter Manier organisiert. Diese Mal waren wir in der Jugendherberge in La Punt und wie die Insider meinen eine gute Wahl gegenüber der Alternative in Brail.  Über 50 Teilnehmer hatten gemeldet und das war auch die Herausforderung für Gerd unseren Koch aus Radolfzell. Eine schwäbische Frohnatur, der auch für die Nordlichter unter uns das ein oder andere Gericht ins Hochdeutsche übersetzte.

 Da ich ein zweites Mal gemeldet hatte fielen mir auf der Meldeliste gleich einige Namen auf, die ich schon von 2000 kannte. Es gibt also einige Wiederholungstäter bei der Fahrt ins Engadin.

Gerhard, der immerhin alle 3 Jahre mitfährt und Klaus, der fast jedes Jahr dabei ist, denn er unterstützt Wolfgang F. bei der Durchführung des Skilanglauflehrgangs mit immer wieder interessanten medizinischen Themen. Die Besonderheit: In diesem Jahr war Anna Gasse von Concept2 mit von der Partie und so konnten Spirometrische Tests auf dem Ruderergometer angeboten werden. Eine harte Angelegenheit, denn entweder vor dem Frühstück oder nach einem anstrengenden Skitag mussten die Freiwilligen einen Test mit 2-minütiger Volllast oder einem 3-Stufen Steigerung ausfahren.

Zum Abschluss gab es dann noch einen Ergoachter im Skigang, denn Anna hatte Slides für acht Achter mit dabei. Auf der Skiloipe wurde in den ersten Tagen natürlich richtig unterricht erteilt, denn jeder wollte seine Technik steigern. Und wo geht das besser als auf den super präparierten Loipen entlang des jungen Inns. Im Anschluss kamen die Tourengänger auch auf ihre Kosten. Wir fuhren von Pontresina aus entweder ins Val Roseg oder zum Morteratsch-Gletscher. In beeindruckender Art und Weise kann man die Spuren dieser mächtigen Eismassen erahnen, die die Gletscher in den letzen 100 Jahren zurückgelassen haben. Das Massiv um den Bernina, welches die Gletscher speist ist immerhin um die 4000 m hoch. Eine schöne Tour durch bewaldete Abschnitte nach Zernez ins Unterengadin rundete die Eindrücke ab.

Es folgt noch ein Tag zu freien Verfügung und zum Abschluss eine Biathlon Staffel, die den Teilnehmern noch einmal alles abverlangte ☺. Eine schöne Woche mit aktiver Erholung ging zu Ende und Klaus, der neben seinen medizinischen Tests auch einige KM auf der Loipe herunterspulen konnte brachte uns wieder sicher ins Ried und den Gerhard auch
nach Worms. Jedem sei empfohlen auch einmal auf die Langlaufskier zu steigen und diesen herrlichen Sport in schöner Natur auszuprobieren. 
 

Es grüßen Euch Klaus, Gerhard, Holger 
und unser ehemaliger Wormser Detlef Glätzer

 

Aus dem Clubleben

Clubregatta und Picknick am 1. Mai und wie es dazu kam

Das wesentliche an der Tradition ist, das sie immer stattfindet...


von Brigitte Bullinger

Das erste Mal war am 1. Mai 1998. Damals meinten die "Montagsruderer" - ein Picknick am 1. Mai wäre famos!

Und so wurde das Picknicken in Lampertheim zustande und wurde zur Tradition.

Doch nur Essen und Trinken ist bekanntlich für die Figur schädlich und so ergab es sich, dass man dieses Picknick mit der Clubregatta auf dem Altrhein kombinierte.

Leider gingen dieses Mal nur zwei Mädchen-Vierer an den Start. Zwei Boote ruderten von Worms nach Lampertheim. Dafür war die Zahl der Picknickbesucher enorm- 86 Personen und Edda Wiessenrieder's Hund!

Die Auswahl der Speisen war riesig. Nudel- und Tortellinisalat, Gurken- und Wurstsalat, Sellerie- und Birnensalat und der berühmte Schichtsalat von Heike Kromm. Außerdem gab es gekochte Eier, Brokkoli-Blumenkohlsalat von Uschi, verschiedene Sorten Frikadellen und Fleischwurst, geräucherte Würstchen gross und klein, Tomaten und Mozzarella, asiatischer Reis-Erbsensalat, Zatziki, öikant gefüllte Hörnchen von Steffi, Baguettes, Schwarzbrot, Fladenbrot und Laugenstangen.

Doch scheinbar hat der Magen für Süßes immer Platz. Das Kuchenbüffet liess keine Wünsche offen! Armin brillierte mit seiner "selbstgebackenen" Bienenstichtorte, sogar auf Spitzendeckchen. Gisela Ruppert steuerte einen Käsekuchen ohne Boden bei, diesmal hell, ohne Schokogeschmack. Weiterhin konnten wir uns erfreuen an Gewürz-, Schoko- und Nusskuchen sowie an Schwarzwälderkirschtorte.

Ebenso köstlich mundeten Erdbeerkuchen mit Sahne und Pistazien, Apfel- und Blitzkuchen, diverse Käsekuchen, sowie Blätterteig-Hefeschnecken.

Eigentlich könnten wir dem Bootshaus-Restaurant Konkurrenz machen.

Sehr erfreulich war, dass die Eltern, wie auch die Jugend beim Aufbau des Buffets, wie auch Tischestellen sehr eifrig mithalfen. Vielen Dank!

Auch Jochen Geiger kam aus Jena angereist!

Ja, das Picknick 2009 war sehr harmonisch, zumal die strahlende Sonne den Morgennebel vertrieb.

Weitere Infos:

Die Clubsieger 2009 wurden durch 1. Vorsitzenden Stefan Peters ausgezeichnet. Es sind:

von l. Franziska Kromm, Lisa-Marie Pätzold, Katharina Siems, Anika Lang und Steuerfrau (r.) Julia Nolandt

Zweiter wurden Chiara Schäfer, Nadine Bräuler, Alina Sturm, Lena Nolandt und Steuerfrau Selina Bräuler

Unser jährliches Picknick am 1. Mai vor der Kulisse des Walter-Mauer-Trainingszentrum war dieses Jahr besonders begünstigt durch das gute Wetter. Wie immer fand die mitgebrachte Verpflegung reißenden Absatz.


WRC-Damen erobern Speyer

Von Brigitte Bullinger

Margitta Horle meinte, Kultur würde uns nicht schaden...

und so organisierte sie eine Fahrt am 13. Mai nach Speyer. Leider mussten wir diesmal nicht in Frankenthal umsteigen und konnten deshalb unseren heißgeliebten Cappuccino mit Sahnehäubchen nicht geniessen.

Dafür dachte sie sich ein anderes "Highlight" aus. Sie organisierte Herrn Wolfgang v. Fichtenbach als kundigen Stadführer für uns. Für 75 Euro - so viel kostete die Führung - sogen wir sein Wissen in uns auf.

Die Besichtigung des Doms, der Dreifaltigkeitskirche, des Judenbades und die Geschäftigkeit der Maximilianstrasse faszinierten uns dermaßen, dass wir im Restaurant "Alte Münze" uns erstmal niederliessen, um uns bein einem köstlichen Mittagessen zu entspannen.

Anschließend ging es zum "Shoppen" rechts und links der Maximilianstrasse. Ausser einer weissen Hortensie für Karin wurden wir nicht fündig.

Beim Italiener sogen wir mit Hilfe eines Eiskaffees die letzten Eindrücke von Speyer auf, bevor wir noch eine Stadtrundfahrt unentgeltlich mitnehmen durften (wir waren an der Bushaltestelle ZU pünktlich). Dann fuhr am Bahnhof Speyer der Zug nach Worms ein. Das Einsteigen klappte problemlos! Doch wie kommt man von einem Abteil in das Andere, wenn die Glastür vermeintlich verschlossen ist? Nach etlichen Versuchen des Drückens und Schiebens kamen hinter der Glasscheibe Zeichen und Deutungen - man versuchte uns zu erklären, wie diese Glastür zu öffnen sei!

Des Rätsels Lösung - die Glastür war offen!

Die uns beobachtenden Zuginsassen meinten lapidär - die 9 sind schon besoffen! Ja, so ist es, wenn Leute endlich Kulter selbst erleben wollen und nach Speyer mit dem Zug fahren. Es war ein schöner Tag und Margitta gilt ein herzliches "Danke" für die gesamte Organisation.

Pressespiegel: Mitglied Dieter Bühring zeigt neuen Glasbilder-Zyklus
in der Michaelsgemeinde



Kreative Übersetzung eines Klassikers aus dem Mittelalter

Technische Kreativität und ein betont expressives Bild-Vokabular kennzeichnen die Arbeiten von Dieter Bühring. In seinem jüngsten Zyklus von Glasbildern hat sich der Bensheimer Künstler dem Teppich von Bayeux gewidmet – eine aufwändige Stickarbeit aus dem 11. Jahrhundert, auf der die Eroberung Englands im Jahre 1066 in 60 Einzelszenen mit Bild- und Textkomponenten dargestellt wird... der vollständiger Bericht kann in unserer Homepage gelesen werden. Die Ausstellung in der Michaelsgemeinde, Darmstädter Straße 25, Bensheim, ist bis zum 19. Juli geöffnet.

 
Goldene Ehrennadel für Mitglied Otto-Werner Gutjahr von der Turngemeinde Worms

1952 trat unser Mitglied Otto-Werner Gutjahr als Achtjähriger in die Turngemeinde Worms ein. Dafür wurde ihm anlässlich seines 65. Geburtstages die goldene Ehrennadel der Turngemeinde durch den TGW-Ehrenvorsitzenden Herbert W. Hofmann überreicht.

Quelle: Nibelungen Kurier 25. April 2009


Neue Mitglieder

Eintritt: 2009
Thomas Ludwig
Dr. Heiner Illy
Max Zimmerman
Marco Gehm
Julia Nolandt
Alexandra Klein-Chirca
Michael Kriessbach
Andreas Schappert
Andreas Ständer
Patrick Hofmockel
Florian Stichnoth

Wir gratulieren unseren Abiturienten 2009

Kevin Gramlich...

Edward Grune
Martin Häussle
Christopher Keller
Patrick Knopp
Julian Rollshausen
Marcus Schudok
Kai Winter


Wir gratulieren unseren Konfirmanden 2009

Franziska Kromm
Manuel Lang

 

Informationen

Termine 2009

Montag, 15.6. "Jugend trainiert für Olympia" in Treis - Karden

27.6. Arbeitseinsatz für Bootstaufe

28.6. Frühstück der Ruderer/Bootstaufe an der Rheinpromenade und Jubilarenehrung

10.-12.7. AH-Wanderfahrt Neckar

Donnerstag 2.- Sonntag 5. Juli Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in München. Die Qualifikation dafür erfolgt, wenn man den ersten oder zweiten Platz beim Landesentscheid errudert hat.

Sommerferien: Rudertermine werden noch abgesprochen. Das Sommercamp findet in der zweiten Ferienwoche von Montag 20.7.09 bis Samstag 25.7.09 statt.

22./23.8. Regatta Mühlheim

30.8. Backfischfestumzug

5./6.9. Südwestdeutsche Meisterschaften in Niedernhausen

5.9. Tauziehen im Floßhafen

6.9.
Fischerstechen

12./13.9. Regatta Schierstein

19./20.9. Regatta Großauheim

Sonntag 20.9. - Donnerstag 24.9.09 Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin

26.9. Arbeitseinsatz für Sommerfest am See

27.9. Sommerfest am See

3./4.10. Regatta Marbach

11.11. Quellde mit Lewwerworst

19./20.11. Arbeitseinsatz für Ergo Challenge

21.11. Ergo Challenge 2009

28.11. Feuerzangenbowle

5.12. Nikolausrudern

Berichtigungen und Ergänzungen bitte an rollsitz@wormser-ruderclub.de schicken

Sportplan (Sommer 2009):

Montag
Ab 10 Uhr Seniorenrudern in Lampertheim, Leitung: Gisela Ruppert

Dienstag

Damenrudern, Leitung: Gisela Ruppert

Ab 16.30 Uhr Jugendrudern in Lampertheim u. Worms, Leitung: Sabine Teigland, Marcus Schudok

19 Uhr Basketball in der Ernst-Ludwig-Schule, Leitung Heino Gradinger

Mittwoch

Ab 17 Uhr Jugendrudern, Leitung: Marcus Schudok

Ab 18 Uhr Seniorenrudern und Allgemeiner Ruderbetrieb in Worms

Donnerstag

ab 18 Uhr Erwachsenn- und Anfängerrudern in Lampertheim, Leitung: Thomas Dollak

Freitag
Ab 14 Uhr Jugendrudern, Leitung: Sabine Teigland, Marcus Schudok

Samstag

Ab 11 Uhr Rudern Kinder und Jugendliche, Leitung: Marcus Schudok

14 Uhr Kinder u. Jugendliche, Fortgeschrittene, Leitung: Sabine Teigland

Ab 14 Uhr Erwachsenenrudern in Lampertheim, Leitung: Thomas Dollak

Sonntag

Ab 9.30 Uhr Allgemeiner Ruderbetrieb mit Freifahrterlaubnis

Berichtigungen und Ergänzungen bitte an rollsitz@wormser-ruderclub.de schicken

 

Unser elektronisches Fahrtenbuch
Jens Sartorius

Das "elektronische Fahrtenbuch" ist jetzt in Betrieb in der Bootshalle Worms. Jens Sartorius war August 2008 in den Ruderclub eingetreten und hatte kurz darauf das Projekt „Das elektronische Fahrtenbuch“ angepackt, mit Ergebnissen, die sich sehen lassen können. Die Station befindet sich wie ein Geldautomat in einem "unzerstörbaren" Gehäuse. Sie hat einen eingeschränkten Zugang zum Internet (WRC-Homepage und Wetterdaten). Die Benutzung ist mit einer Zeitschaltuhr geregelt und der Computer fährt selbständig hoch und runter. Der Umgang mit dem Fahrtenprogramm ist einfach- eine Anleitung ist trotzdem in Vorbereitung. Zuständig für Computer und Software sind Tobias Groll und Thomas Dollak. Für den Notfall steht das Fahrtenbuch aus Papier noch zur Hand.

 

... und das war's, bis zum nächsten Mal!

Martin Teigland