Der fliegende Rollsitz 2008-05

Der fliegende Rollsitz

Ausgabe 2008-05   2. Oktober 2008

Ziel: Wie immer, die zeitnahe übermittlung von Nachrichten an alle Mitglieder und Interessierte. Die Quelltexte befinden sich in unserer Homepage, http://www.wormser-ruderclub.de/

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Inhalt

Regattameldungen

Festakt zum 125. Jubiläum

Unsere Jubilare 2008

Dank an unsere Ergo-Sponsoren

54 Jahre und (k)ein bißchen weise - von Uschi Renner

Einheitliche Kleidung? Es tut sich was

Neues vom Donnerstagsrudern

Ausklang des Sommers

 


Die WRC Ruderjugend erzielt acht Siege in Nürttingen

27./28.09.2008

 

l. Alina Sturm, Lena Noland siegten im Doppelzweier, Alina zusätzlich im Einer.

r. Doppelsieg für Lisa-Marie Pätzold (l.) und Nadine Bräuler im Lgw.-Mädchen-Doppelzweier.

 

von r. Katrin Hammer, vierfach-Siegerin: Doppelsieg im Mädchen-Einer, und zusammen mit Franziska Kromm, auch zwei Mal im Mädchen-Doppelzweier erfolgreich.

Zwei Titel bei den Südwestdeutschen Rudermeisterschaften und ein Sieg bei der Nahe Regatta

6./7. September 2008

Mit zwei Titeln und zwei Vizemeisterschaften  kehrten die Ruderer des Wormser RC Blau-Weiß von 1883 erfolgreich von den Südwestdeutschen Meisterschaften  zurück.

Bewährter Austragungsort war der Stausee in Niederhausen bei Bad Kreuznach. Sehr gut besetzte Rennen mit zahlreichen nationalen und internationalen Meistern waren über die 1000 Meter Distanz am Samstag bzw. 500 Meter Kurzstrecke am Sonntag zu sehen. Für den Wormser Ruderclub meldete Trainerin Sabine Teigland zu vier Rennen. Über den Vorlauf qualifizierten sich Katrin Hammer und Franziska Kromm für das Finale im Mädchen Einer 13 Jahre. Im Vier- Boote Feld stellten die Wormser Mädchen ihre gute Technik und Ausdauer unter Beweis . Mit sechs Sekunden Vorsprung gewann Katrin Hammer  den Titel vor ihrer Vereinskameradin Franziska Kromm, die wiederum mit sechs Sekunden vor dem Rest des Feldes  Vizemeisterin wurde. Erstmals seit vielen Jahren starte der in den 70 er Jahren sehr erfolgreiche Bernd Bräuler im Masters Männer Einer (58 Jahre). Da es in seiner  Altersklasse keine direkte Gegenmeldung gab,  musste er gegen einen jüngeren Ruderer aus Bad Kreuznach über die 1000 Meter Distanz antreten. Dank seiner guten Kondition konnte er deutlich als Erster die Ziellinie überqueren und den Titel gewinnen. In Renngemeinschaft mit Ruderern aus Mainz, Ludwigshafen und Bingen startete Marcus Schudok im Junioren Doppelvierer. Im stark besetzen Vier Boote Feld zeigte die neu zusammengesetzte Mannschaft eine sehr gute kämpferische Leistung und feierte mit dem Vizetitel einen schönen Erfolg.  Krankheitsbedingt sehr geschwächt konnte Tanja Diefenbach im Leichtgewichts Frauen Einer im Drei-Boote Feld nicht mithalten und musste sich mit dem letzten Platz begnügen. Gegen ältere Konkurrenz traten Katrin Hammer und Franziska Kromm im Mädchen Doppelzweier an. In einem schnellen Vorlauf mussten sie sich knapp geschlagen geben und erreichten somit nicht das Finale.
Bei der gleichzeitig stattgefundenen Nahe Regatta gab es für den WRC einen weiteren Erfolg. Im Drei Boote Feld fuhr Alina Sturm im Mädchen Einer ein beherztes Rennen und siegte überlegen.  Trotz gutem Schlussspurt musste sich Lukas Diederich im Leichtgewicht-Männer Einer mit dem zweiten Platz begnügen.

 

Festakt zum 125. Jubiläum - die wichtigsten Links
13.9.2008

 
Versammelte Wormser Rudersportgeschichte: ausgezeichnet wurden (von l. vorne) Werner Steiner, Wolfgang Pfeiffer, Doro Ambros, hinten Sabine Teigland, Rainer Ambros und Stefan Peters.

 

Brückenfestdurchfahrt von Jochen Geiger (Bild anwählen und auf "Diaschau starten" klicken)
 
Bilder der Festschrift 2008 (Bild anwählen und auf "Diaschau starten" klicken)
 

"Der Weg dorthin" - Festaktaufbau von Jochen Geiger (Bild anwählen und auf "Diaschau starten" klicken)

Die Rollsitztitelblattsammlung (Bild anwählen und auf "Diaschau starten" klicken)

Bilder der Festschrift 1997 (Bild anwählen und auf "Diaschau starten" klicken)

Bilder der 70er Jahren (Bild anwählen und auf "Diaschau starten" klicken)

Chronik des Wormser Rudersports

Chronik 1883 - 1945

Chronik 1946 - 1972

Chronik 1973 - 1996

Anhang

Zitat Wormser Zeitung, 17.09.2008:

"Für ihre über 25-jährige Tätigkeit beim Ruderclub Blau-Weiß 1883 als Übungsleiterin zeichnete Herbert Hoffmann, Ehrenpräsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Sabine Teigland mit der silbernen Ehrennadel aus. Gleiches ging an die ehemaligen Vorsitzenden Dorothea Ambros, Werner Steiner und Wolfgang Pfeiffer.
Für ihr Engagement beim Aus- und Umbau der Vereinsgebäude erhielten zudem Dr. Rainer Ambros und Stefan Peters Dank und Auszeichnung."

Auszug aus der Rede vom 1. Vorsitzenden Stefan Peters: "Es scheint heute bemerkenswert, dass im Jahr 1931 ein Abrudern nach der Saison mit 36 Booten und 196 Ruderern auf dem Rhein stattfand. Im Jahr 1933 wurde 196 Siege errudert. Das sind Zahlen, von den wir in unserer heutigen Spartengesellschaft nur träumen können, die wir aber als Ziel für zukünftige Rennsportaktivitäten nicht aus den Augen verlieren sollten. ...

Wie Sie erkennen, ist der Ruderclub Blau-Weiss von 1883 sehr breit aufgestellt und wer will, kann hier verschiede Sportarten ausüben.
Für das gesellige Zusammensein ist durch die Vielzahl an Veranstaltungen gesorgt. Ich stelle fest, es gibt für jeden etwas.

Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft dieses breite Angebot weiter aufrecht erhalten können.
In Anbetracht unserer engagierten Jugend habe ich aber keine Bedenken, dass unser Verein weiterhin so aktiv bleiben wird und dass der Wormser Ruderclub Blau-Weiss von 1883 weiterhin Rudersportgeschichte in Worms schreibt."

Auszug aus der Rede von Volker Gallé: "Auch eine besondere Jugendarbeit gibt es zunächst nicht im Wormser Rudersport, sind doch die Gründer junge Männer. 1892 gründet die RGW eine sogenannte Zöglingsabteilung, 1895 wird ein Gymnasial-Ruderverein gegründet, 1908 wird erstmals ein Junior-Achter der RGW in der Chronik erwähnt. Er gewinnt gegen den Kölner RV auf der Düsseldorfer Regatta. Auch die Gründung des WRV im Sommer 1911 ist ein Projekt junger Wormser. Bei der ersten, später traditionsreichen Wormser Ruder-Regatta am 14.6.1914, also kurz vor Kriegsausbruch, wird auch ein Rennen für Junioren-Vierer gestartet. 1917 gibt der DRV Richtlinien für das Jugendrudern heraus, aber erst 1920 gründet die RGW eine Schüler- und Jugendabteilung, die von Prof. Josef Franz trainiert wird. Ein Jahr später zieht der WRV nach und gewinnt den Achterspezialisten Rudolf Thierry aus Kastel als Trainer. 1925 schließlich wird der Gymnasial-Ruderverein in die RGW eingegliedert. Die Jugendarbeit läuft, bis heute.

... Dass die Wormser Ruderer wie in diesem Jahr auch 1900 bei der Einweihung der neuen Rheinbrücke, die damals Ernst-Ludwig-Brücke hieß, nach dem Großherzog aus Darmstadt, nicht fehlen durften, versteht sich bei der Lage der Bootshäuser am Rheinufer von selbst. 1900 bilden die Ruderer ein Spalier bei der offiziellen Brückeneinweihung. Aber jetzt genug der Fakten und Daten, zurück zu den Stimmungen, die ja nicht nur vom Rennsport, sondern auch von Wanderfahrten und Vereinsfeiern geprägt sind. Mit einem Wormser Ruder- und Rheingedicht soll diese Festrede enden. Es stammt aus der Feder des Backfischfestgründers Konrad Fischer und ist 1931 unter dem Titel „Nix wie naus an de Rhei“ veröffentlicht worden. Auch hier müssen Sie verzeihen, wenn ich als gebürtiger „Alser“ den Wormser Ton nicht immer genau treffe:

Was soll ich mir für Sorje mache. Ich bleib in Worms, des koscht nit viel.
Pack morjens meine siwe Sache und geh zum Rhei mit Hochgefühl.
Do lei ich dann un loß mich röschte uff beide Seite kupperrot.
En kalte Kaffee tut mich tröschte, eß ab un zu e Worschtebrot.
Dann sag ich in Bescheidenheit: Es geht mir grad wie annre Leit:
Is es aach diesmal nit die Schweiz, aach unser Rhein hot seinen Reiz.

Seh ich die Rudrer in dem Boote – was is des für e schönes Bild!
Das gibt dem Rhein erst seine Note, der wilde Strom erscheint uns mild.
Un wenn dann so e goldig Mädel im Paddelboot schwimmt fesch vorbei
Un schaut mit ihrem Feuerrädel zu mir hinüber, denk ich glei:
Is es aach diesmal nit die Schweiz, aach unser Rhein hot seinen Reiz.
"

 

Das war das Festaktprogramm:

Zeichnungen der neuen Rheinbrücke während des Brückenfests in Worms: Vernissage im Ruderclub von Clubmitglied Dieter Bühring (Bensheim)

14 Uhr Akademische Feier
- Eröffnung und Begrüßung
- Grußworte
- Festansprache durch den Ehrenvorsitzenden des Deutschen Ruderverbandes, Herrn  Helmut Griep
- Laudatio des Wormser Kulturkoordinators, Dichters und Sängers Volker Gallé
- Ehrungen durch den Ehrenpräsidenten des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Herrn Herbert W. Hofmann
- Musikalische Umrahmung durch "Voiceclub"
 
16 Uhr Kuchenbuffet & Kaffee

Unsere Jubilare 2008

Beim Jubiläumsball am 25. Oktober werden diese Jubilare geehrt:

Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Walter Mauer, Dr. Helmut Klenk, Dr. Heinz-Manfred Becher

Für 50 Jahre Mitgliedschaft: Stefan Künstler, Kaus-Jürgen Wenzek, Willy Turgetto, Gisela Ruppert, Wolfgang Pfeiffer, Dieter Pauly, Armin Geil

Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Michael Thier, Jürgen Littig, Helene Hehmann

Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Michael Zinnkann, Hellmut Wedel, Doris Weber, Renate Uhrig, Ernst-Peter Uhrig, Joachim Trabold, Heinrich Stiegele, Hans Sich, Ursula Mueller, Horst Dreier, Matthias Burkhardt, Erika Burkhardt

 

Wir danken unseren Sponsoren für ihre Unterstützung bei Ergo Challenge 2008!

Auto Kromm
BASF
Black & White
EWR
Geidel und Fuchs
Hagenbräu
HUBS
OK Cycling
Peter Seluga Kfz-Sachverständiger
Rheno-Systembau
RWE       
Silli Promotion
Sparkasse  Worms-Alzey-Ried
Stadtmarketing Stadt Worms
Stimmel Fitness Studio
Strandbar Worms
Volksbank Wonnegau
Wonnegauer Weinkeller

 

54 Jahre und (k)ein bißchen weise...

Wie kommt man mit o.g. Voraussetzungen zum Rudern? Ganz einfach! Man stellt zu seiner Verblüffung fest, dass es tatsächlich nach Jahrzehnten (mal wieder) private Freizeit gibt, man ganz zufällig Brigitte Dollack trifft und somit sehr schnell auf den "Schnupperkurs" kommt. Gesagt - getan.

Im Mai fand dann "unser" Schnupperkurs statt. Erstes Treffen aller Teilnehmer am Bootshaus in Worms. Ich weiß nicht was mich erwartete, aber meine Verblüffung war recht groß. Sehr gut durchdachte und organisierte Veranstaltung mit vielen motivierten "Fachleuten". Eigentlich wollte ich mir ein schönes Wochenende machen mit der Möglichkeit auszuloten, ob ich in meinem - für Sportneuanfang biblischen Alter - das Rudern zu erlernen bzw. ob mir das Spaß machen könnte.

Holger Schwarzer war meine 1. Station. Er erklärte das Rudern - und mir war nicht klar, wie umfassend dieses Thema sein würde. In seiner ruhigen Art vermittelte Holger erste Einblicke. Das Verstehen war gut; allerdings hatte ich mit der Zeit so meine Probleme mit "Fremdwörtern": Skulls, Riemen,Dollen. Steuerboard oder Backboard wie Bug und Heck waren mit ja schon klar, nur - welche Seite ist was???

Nicht entmutigen lassen, auch die anderen Teilnehmer hatten so ihre Schwierigkeiten. Wir lechzten danach zum praktischen Teil, nämlich das Ruderbecken, in dem uns Thomas erwartete. In slow-motion-Manier zeigt er uns, wie  man in ein Ruderboot einsteigen sollte. Ehrlich: das  sah Klasse aus! Elegant, leichtfüßig und eigentlich gar nicht so kompliziert. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall. Meine Eleganz bestach eher durch elefantöses Einsteigen aber immerhin: ich war drin! Auch meine Mitruderer stöhnten und ächzten. Wir wurden immer wieder von Thomas getröstet, dass das alles nur Übung sei und mit der Zeit wirklich nicht mehr schwer wäre. Dann endlich hatten wir erstmals die Paddel in der Hand - und wurden sofort korrigiert.........das sind keine PADDEL sondern SKULLS.

OK, wieder was gelernt. Wir haben uns nicht weiter belastet, denn Dollen und welches Skull wohin kam, haben wir uns großzügig geschenkt. Nach anfänglichen Erschlagungsversuchen mit den Skulls, Verhädderungsknoten und wegrutschen mit dem Rollsitz hatten wir es geschafft: 4 Personen saßen im Ruderbecken und konnten zu einer Zeit die Skulls bewegen! Wir fühlten uns wirklich wie echte Ruderer und dachten im Team............das ist eigentlich gar nicht so schwer. Es zeichnete uns Alle eine Gemeinsamkeit aus: die komplette Ahnungslosigkeit.

Gerechterweise muss ich hinzufügen: mit einer Ausnahme! Ich hatte auch meinen Mann überredet. Der allerdings hatte in einem anderen Leben schon mal Jahre in Ludwigshafen gerudert und stellte nur grinsend fest: ich bin halt 30 Jahre älter und nur unwesentlich schwerer! Nach einem Mittagessen in unbeschwerter Atmosphäre ging es endlich nach Lampertheim, zu den "echten" Booten. Wir waren ziemlich beeindruckt. Große saubere Halle, riesen Gelände und reichlich Parkplätze. Und immer mehr "Fachleute". Heino stellte sich vor, Tanja und Lucas halfen an allen Ecken und Kanten.

Und dann endlich das Boot. Wir hatten Mühe uns vorzustellen, dass diese "Nussschale" uns alle tragen sollte und das natürlich ohne umzukippen. Nicht berücksichtigt hatten wir natürlich auch, dass die Boote in Lampertheim sich tatsächlich bewegten und das in alle Richtungen. Also das Einsteigen im Ruderbecken war schon sehr kompliziert, aber am Steg im freien Wasser? Mann oh Mann, war das ein Gelächter. Gott sei Dank hatten wir unsere Fachleute, sonst wären wir wirklich mit Mann und Maus untergegangen. Inzwischen hatten sich auch schon kleine Rudergruppen gebildet. "Mein" Boot war mit Steuermann Thomas besetzt, dann kam Jens, Marcus, ich und hinter mir mein Mann Gerald. Wir hatten das Schlimmste überstanden: saßen tatsächlich alle im Boot, hatten abgelegt, alle Schrammen an Knien und Beinen vergessen und lauschten sehr andächtig Thomas Ausführungen. Sehr bewegend war sein Vertrauen in uns (Danke Thomas!). Er stand nämlich AUF damit wir auch alle diversen Ausführungen verstehen konnten (zugegebenermaßen hatte er vorher ein Fachgespräch mit Gerald....klang irgendwie" wie stabilisieren und habe keine Lust in Wasser zu fallen......") Es klappte!!!Wir hatten es tatsächlich geschafft. Alle in einem Boot und wir ruderten!!!!Merkwürdigerweise schienen sich ein paar "Seelenverwandte" getroffen zu haben, denn statt Gelächter, Erzählen oder sonstiges Freizeitverhalten lag eigentlich eine andächtige Stille über unser Boot. Ich für mich kann nur sagen: es war Liebe auf den ersten Blick, aller Widrigkeiten zum Trotz.

Jetzt habe ich die erste Rudersaison hinter mir, leider mit weniger Training als ich wollte. Aber so ganz hat das mit der privaten Freizeit dann doch noch nicht geklappt - aber die nächste Saison kommt!

Es war sehr schön zu erleben, dass tatsächlich jeden Donnerstag genug erfahrene Leute in Lampertheim waren, damit wir blutigen Anfänger auch rudern konnten, egal welches Wetter und sonstigen wichtigen anderen Veranstaltungen (Fußball!) auch anstanden. Auch unser "Anfangsboot" mit Jens und Marcus waren fast immer zur Stelle, egal ob zum rudern, Kräfte messen (Marcus) oder Aufräum- und Hilfsarbeiten zum 125-jährigen! Dabei konnten wir dann auch mal andere erfahrene Ruderer kennenlernen und das war tatsächlich eine Wohltat gegenüber anderen (Sport)Vereinen. Egal welches Alter oder Geschlecht, ob bekannt (Jan) oder El Präsidente (Stefan): jeder packte mit an, keiner war sich für eine Arbeit zu schade, wir saßen in jeder Beziehung alle in einem Boot.

Jetzt habt ihr den Salat: ich habe mir den Bazillus rudern eingefangen und dagegen gibt es keine Medizin. Dazu noch ein ausgesprochenes Wohlgefühl im Verein.Nur: es wird euch noch viel Schweiß kosten, mich zu einem echten Ruderer auszubilden, denn zu meinem großen Bedauern bin ich leider kein Naturtalent. Also bleibt nur: üben üben üben.

Ich verspreche Euch: zu meinem 60. werde ich leichtfüßig ins Boot steigen und kraftvoll und elegant auf dem Rhein rudern!!

Uschi Renner, promovierte Schnupperruderin

 

Einheitliche Kleidung? Es tut sich was...

Einige werden es sicher schon mitbekommen haben, andere haben Gerüchte
gehört: es gibt demnächst neue Trikots!

Unsere alten sind in die Jahre gekommen und nicht mehr in ausreichender
Stückzahl vorhanden. Viele unserer „neuen“ aktiven Mitglieder besitzen
keine eigenen. Dies führte zu einem bunten Auftreten bei Wettkämpfen und
gemeinsamen Auffahrten.

Zum Glück haben uns Sybille und Heino Gradinger mit Ihrer tollen
Jubiläums-Kollektion dieses Jahr größere Peinlichkeiten erspart.

Die neuen Trikots werden von der italienischen Firma DiBi-Sports
bezogen. Sie sind aus Funktionsstoff gefertigt und somit
schweißabweisend, atmungsaktiv und strapazierfähig.
Wir werden zwei Arten anbieten: für unsere Rennruderer einen Einteiler
und für unsere Breitensportler ein Trägerhemd.

Dazu gibt es passend ein weißes Kurzarm T-Shirt aus Funktionsstoff und
in den Vereinsfarben eine Ruderweste für kühlere Witterung.

Sobald die finalen Muster eingetroffen sind, können diese Sachen
bestellt werden. Wir versuchen die erste Lieferung noch vor Weihnachten
zu bekommen.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Thomas Dollak

 


Neues von den Donnerstagsruderern

Die Tage werden kürzer, das Laub verfärbt sich - auch wenn man es nicht
will, die Wintersaison steht vor der Tür. Aufgrund der frühen Dämmerung
trifft sich die Donnerstagsgruppe ab dem 9.10. in Worms zum
Hallentraining um 18:30 Uhr. Neben dem Training im Kraftraum und
Ruderbecken, wollen wir auch in loser Reihenfolge theoretische
Grundlagen vermitteln.

Das Rudern auf dem Wasser soll dabei nicht vernachlässigt werden!
Rudern ist ein Ganzjahressport. Trotz der kühlen Witterung werden wir
nach Absprache Samstags das Rudern in Lampertheim anbieten. Die Termine
werden wir vorher per Aushang ankündigen.

Holger Schwarzer und Thomas Dollak

 

 

Bilderbuchwetter vergoldete den Ausklang des Sommers

Bilder vom Sommerfest: Grillen und gemütliches Beisammensein neben dem Bootshaus am See.

Im Schatten war es allerdings schon empfindlich kühl und die runden Tische wanderten mit der Sonne ins Feld...

 

Das war's für heute, und bis bald!

Martin Teigland